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Aktuelles

22.06.2015

Pflegering bringt Unterstützer der Pflege zusammen

bpa-Präsident sagt Ministerin Huml volle Unterstützung für die neue Interessenvertretung in der Pflege zu

„Die klare Entscheidung der CSU-Landtagsfraktion für eine starke Interessenvertretung in der Pflege ist eine gute Nachricht für alle Pflegenden, die Heime und Dienste aber auch die pflegebedürftigen Menschen in Bayern.“ Der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Bernd Meurer sichert der Ministerin bei der Umsetzung ihrer Pläne die volle Unterstützung des Verbandes und seiner mehr als 1.000 Mitgliedsunternehmen im Freistaat zu.

„Die Pflege steht vor großen Herausforderungen durch eine steigende Zahl von Pflegebedürftigen und den gravierenden Mangel an Fachkräften. Nur mit gemeinschaftlichen Anstrengungen von Pflegenden, Trägern und Unternehmen, Politik und der Gesellschaft können wir zukunftsfeste Lösungen finden“, so Meurer, der den bayerischen Weg einer Interessenvertretung ohne Mitgliedszwang von Anfang an unterstützt hat. „Der Landespflegering bildet genau diese gemeinschaftliche Arbeit für die Pflege ab, weil er alle wichtigen Akteure mit einbezieht. Hier kommen die zusammen, die die Pflege wirklich unterstützen und nach vorne bringen wollen.“

Die CSU-Landtagsfraktion hat sich mit großer Mehrheit für das von Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml vorgelegte Modell einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts für die Pflege ausgesprochen. Dabei sollen Verbände der Pflegenden und der Leistungserbringer gemeinsam am Tisch sitzen, um Standards zu entwickeln und der Pflege zu mehr öffentlicher Wahrnehmung zu verhelfen.

„Kooperation statt Kammerzwang – mit dem Landespflegering macht Bayern vor, wie sich in der Pflege ein Miteinander schaffen lässt, statt neue Bürokratiemonster auf den Plan zu rufen“, so Meurer, der die teils in anderen Bundesländern geplanten Pflegekammern mit einer kostenpflichtigen Zwangsmitgliedschaft für die Pflegenden deutlich ablehnt.