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03.02.2017

Private Unternehmen sichern mit Mut die pflegerische Versorgung

bpa-Mitglied ist Teil der Landesausstellung zu erfolgreichen Existenzgründungen in Brandenburg

„Ohne mutige Existenzgründer wie Silvia Hirsch und Anja Böhme könnten die vielen pflegebedürftigen Menschen in Brandenburg in der Zukunft nicht versorgt werden. Ihr Pflegeteam „Die Zwei“ wird vom Land Brandenburg zu Recht in der Landesausstellung über erfolgreiche Existenzgründungen gezeigt.“ Die brandenburgische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Ellen Fährmann sieht in den beiden Gründerinnen ein gutes Beispiel für unternehmerisches Engagement in der Pflege.

Die Landesregierung zeigt in der Ausstellung Existenzgründungen in unterschiedlichen Branchen und hat das Pflegeteam „Die Zwei“ in Prenzlau als Beispiel aus dem Landkreis Uckermark ausgewählt. Die von der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) organisierte Ausstellung ist derzeit im Foyer des Arbeitsministeriums in Potsdam zu sehen.

„Wer in so kurzer Zeit 56 Arbeitsplätze in der ambulanten Pflege schafft, der beweist Mut und achtet genau darauf, was die Menschen vor Ort brauchen und wollen“, so Fährmann. Neben dem regionalen Lotsendienst Uckermark, der ein qualitatives Coaching durch eine Unternehmensberaterin ermöglichte, wurden die beiden Gründerinnen durch die bpa-Landesgeschäftsstelle fachlich und organisatorisch begleitet.

„Das Pflegeteam „Die Zwei“ steht damit beispielhaft für hunderte private Pflegedienste und Pflegeheime, die überall in Brandenburg mit hohem persönlichen Arbeitseinsatz und Risiko die wohnortnahe Versorgung für Pflegebedürftige und deren Familien sicherstellen“, betont Fährmann. Dieser unternehmerische Einsatz werde angesichts der steigenden Zahl von Pflegebedürftigen in Zukunft noch wichtiger. „Um die Versorgung zu sichern, sind große Anstrengungen und Investitionen notwendig, die weder gemeinnützige Träger noch die öffentliche Hand alleine stemmen können. Private Existenzgründer brauchen für ihre Risikobereitschaft auch die Aussicht auf finanziellen Erfolg. Deshalb ist zur Zukunftssicherung ein Bekenntnis der Politik zu Markt und Wettbewerb in der Pflege unabdingbar.“