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Aktuelles

22.09.2017

Die Pflege der Zukunft muss mutig gestaltet werden

Private Pflegeunternehmer diskutieren Zukunftsszenarien für die Pflege in Mecklenburg-Vorpommern

Als größter Pflegeverband in Mecklenburg-Vorpommern wird der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) die pflegerische Versorgung vor Ort auch in Zukunft entscheidend mitgestalten. Diesen Anspruch betonte die Mitgliederversammlung der Landesgruppe, in der mit gut 450 Unternehmen inzwischen weit mehr Pflegeeinrichtungen organisiert sind als in allen Wohlfahrtsverbänden.

„Unsere Mitglieder sorgen in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt mit ihren kompetenten Mitarbeitern für gute Pflege, das wird in der Zukunft angesichts der Überalterung in vielen Regionen Mecklenburg-Vorpommers noch wichtiger“, betonte der erneut in seinem Amt bestätigte bpa-Landesvorsitzende Michael Händel. Im Dialog mit einer Zukunftsforscherin hatten sich die Pflegeunternehmer vorher mit den künftigen Entwicklungen in der Versorgung älterer Menschen beschäftigt.

Die Bedeutung des privaten unternehmerischen Engagements in der Pflege unterstrich auch der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe:“Sie sind jeden Tag, 24 Stunden da, um flächendeckend Angebote zu unterbreiten, um zu pflegen, um zu helfen. Dafür gilt Ihnen ein besonderer Dank.“

In der Zukunft werde es darauf ankommen, passende pflegerische Angebote für die sich wandelnden familiären und persönlichen Situationen zu schaffen, sagte der bpa-Landesvorsitzende Händel voraus. „Die Pflege der Zukunft muss mutig gestaltet werden und das kann niemand besser als private Pflegeunternehmer. Sie investieren ihr gesamtes Kapital und nehmen hohe persönliche Risiken auf sich, weil sie an ihren Erfolg und ihre Qualität glauben und damit im Wettbewerb überzeugen.“