ANSPRUCH PFLEGEN

Aktuelles

22.01.2018

Söders Pläne stärken Pflegende und Familien

bpa lobt geplantes Landesamt für Pflege und Gesundheit und fordert angemessene Berücksichtigung der Altenpflege

Die Pflege in Bayern wird durch ein eigenes Landesamt aufgewertet und gewinnt in der öffentlichen Diskussion an Sichtbarkeit. Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Kai A. Kasri sieht in den Plänen des CSU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl Markus Söder gute Chancen für die Pflegebranche im Freistaat. „Konkrete Maßnahmen für eine Unterstützung der Pflege spielen bereits in den ersten Eckpunkten seiner politischen Pläne eine wichtige Rolle. Herr Söder hat offenbar verstanden, dass die Versorgung einer steigenden Zahl von Pflegebedürftigen zu den großen Herausforderungen zählt und nur durch eine Stärkung der Pflegekräfte und der Pflegeunternehmen gelingen kann.“

Ein Landesamt für Pflege und Gesundheit kann nach Einschätzung des bpa Maßnahmen zur Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung bündeln und wirksam umsetzen. „Heimen und Diensten bieten landesweite Strukturen eine klare Orientierung“, lobt Kasri. Bei der konkreten Ausgestaltung komme es darauf an, die Altenpflege entsprechend ihrem Stellenwert für die Gesellschaft zu berücksichtigen.

Der Leiter der bayerischen bpa-Landesgeschäftsstelle Joachim Görtz sieht auch im geplanten Pflegegeld für pflegende Angehörige eine wichtige Unterstützung der Familien, die eine wichtige Rolle in der Versorgung von Pflegebedürftigen spielen. „Wir haben gemeinsam mit dem Land und dem Bayerischen Heilbäder-Verband BHV erfolgreich ein Projekt zur Stärkung der Gesundheit von professionell Pflegenden angestoßen. Ähnliche Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen können auch für pflegende Angehörige konzipiert werden.“