ANSPRUCH PFLEGEN

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25.05.2018

1.600 neue Pflege-Azubis: „Dieser Erfolg ist eine Verpflichtung.“

Zu den heute durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie vorgelegten Auszubildendenzahlen in der Pflege sagt die brandenburgische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Ellen Fährmann:

„Die deutlich gestiegenen Auszubildendenzahlen in der Pflege zeigen deutlich, wie attraktiv dieser Beruf inzwischen geworden ist und wie viel die gemeinsamen Anstrengungen von Unternehmen und Politik gebracht haben. Dass sich aktuell fast 4.000 junge Menschen zu Pflegekräften ausbilden lassen und damit deutlich mehr als im Jahr zuvor, ist deshalb eine sehr gute Nachricht.

Dieser Erfolg ist aber auch eine Verpflichtung. Die Landesregierung muss angesichts der anstehenden Zusammenlegung der bislang eigenständigen Ausbildungen in der Altenpflege, der Kranken- und Kinderkrankenpflege dringend darauf achten, dass kein interessierter Anwärter für die Pflegeberufe durch zu lange Unklarheit abgeschreckt oder durch zu hohe Hürden von einer Karriere in der Pflege ausgeschlossen wird.

Um den heute erklärten positiven Trend bei den Ausbildungszahlen in der Pflege nicht zu gefährden, muss Sozial- und Gesundheitsministerin Diana Golze deshalb schnellstmöglich erklären, wie die Reform der Pflegeausbildungen in Brandenburg umgesetzt werden kann und wie dabei die Bewerberzahlen für den attraktivsten Pflegeberuf, die Altenpflege, erhöht und nicht abgeschreckt werden sollen.“