ANSPRUCH PFLEGEN

Projekt zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation

Im Januar 2015 ist die bundesweite Implementierung der neuen Dokumentation in der Pflege gestartet. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, hat die IGES Institut GmbH gemeinsam mit der Expertin Elisabeth Beikirch mit der Einrichtung eines Projektbüros zur flächendeckenden Umsetzung des Projekts "Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation" beauftragt. Das Projektbüro hat zum Jahresbeginn seine Arbeit aufgenommen. Es hat die Aufgabe, die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen bundesweit bei der Umsetzung der neuen Pflegedokumentation (das sogenannte "Strukturmodell") zu unterstützen.

Basis für die bundesweite Umsetzung der entbürokratisierten Pflegedokumentation ist eine vorgelegte Expertise zur Implementierung. Diese wurde seitens des bpa, des GKV-Spitzenverbandes und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Auftrag gegeben und im dafür zuständigen Lenkungsgremium verabschiedet.

In den vergangenen Monaten wurden die notwendigen Vorbereitungen zur Implementierung der neuen Strukturierten Informationssammlung (SIS) getroffen. Die Schulungen der Multiplikatoren durch das Projektbüro sind abgeschlossen und nun folgen die Schulungen, der an der Umsetzung teilnehmenden Pflegeheime und Pflegedienste.

Einrichtungen, die an den Schulungen teilnehmen möchten, müssen sich – sofern noch nicht erfolgt – auf der Homepage des Projektbüro unter:

https://www.ein-step.de/nc/pflegeeinrichtungen/registrierung/

zur Teilnahme anmelden.

Nur mit der dortigen Registrierung ist eine Teilnahme an der bundesweiten Umsetzung möglich!

 

Schulungen für Einrichtungen

Die Schulungstermine und Schulungsorte werden über die zuständige bpa-Landesgeschäftsstelle bekannt gegeben. Ein Schulungsblock besteht aus zwei zusammenhängenden ganztägigen Schulungstagen sowie drei halbtägigen Reflexionstreffen.

Das erste Reflektionstreffen findet ca. 2 – 4 Wochen nach der Schulung statt und die beiden weiteren Termine dann jeweils im Abstand von ca. 4 – 6 Wochen.

Hier werden evtl. auftretende Fragen und Probleme mit dem zuständigen Referenten (Multiplikator) besprochen, diskutiert und möglichst einer Lösung zugeführt.

Die zweitägige Schulung und die drei Reflexionstermine stellen eine Gesamteinheit dar, die Teilnahme an allen fünf Terminen ist nach Anmeldung verbindlich.

Um einen praxisnahen Wissenstransfer und einen Austausch unter den Teilnehmern zu ermöglichen, finden die Schulungen mit maximal 15 Teilnehmern statt.

 

Materialien

Die begleitenden Materialien aus den Schulungen finden Sie als bpa Mitglied hier. (Bitte einloggen)

Neben der inhaltlichen Umsetzung in den ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen geht es auch um die Kommunikation und Bekanntmachung der neuen Pflegedokumentation bei Kunden und Interessierten. Um Sie hierbei zu unterstützen hat der bpa Muster-Presseinformationen erstellt. Diese können genutzt werden, um die Projektbeteiligung Ihres Dienstes / Ihres Pflegeheims zu kommunizieren. Die Mustervorlagen finden unsere Mitglieder hier. (Bitte einloggen)

Weitere Informationen zum Projekt und der neuen Pflegedokumentation finden Sie auch auf den Internetseiten des Pflegebevollmächtigten sowie des Projektbüros unter:
                                          www.pflegebevollmaechtigter.de
                                                              und
                                                  www.Ein-STEP.de
Der bpa begleitet die Implementierung als Projektbeteiligter engmaschig. Die Koordination für die Teilnahme aller privaten Verbände sowie nicht-organisierten und kommunalen Einrichtungen liegt beim bpa.

 

Ansprechpartner

In jeder bpa-Landesgeschäftsstelle gibt es einen für das Projekt zuständigen Koordinator. Einrichtungen, die sich für eine Teilnahme interessieren und hierfür noch nicht registriert sind, werden gebeten, sich mit der zuständigen bpa-Landesgeschäftsstelle in Verbindung zu setzen.