ANSPRUCH PFLEGEN

bpa BRANDENBURG

Bundesverband privater
Anbieter sozialer Dienste e.V.
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Zur Übersicht 08.02.2018 / BUND / Allgemeines / Meldungen, Krankenversicherung (SGB V)

Bundesweite Vereinbarung zu den Inhalten und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase, § 132g SGB V

Unter Beteiligung des bpa wurde die Vereinbarung zur gesundheitlichen Versorgungsplanung nach § 132g SGB V verhandelt. Die Leistung kann in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie in Einrichtungen der Eingliederungshilfe angeboten werden. Sie umfasst einen Beratungsprozess, in dem die gesetzlich Versicherten gemeinsam mit einem Berater erörtern können, welche Maßnahmen (z.B. palliative Versorgung, hospizliche Begleitung) sie am Ende ihres Lebens wünschen. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit den Fragen rund um das Lebensende sowie den individuellen Versorgungs- und Wertvorstellungen.

Einrichtungen, die die Leistung erbringen möchten, müssen hierfür über spezifisch geschulte Berater/innen verfügen. Die Weiterbildung umfasst einen theoretischen Teil von 48 Unterrichtseinheiten sowie einen praktischen Teil von sieben begleiteten Beratungsprozessen.

Einrichtungen, die die Voraussetzungen für die Leistungserbringung erfüllen und nachweisen (vgl. Anlage 1) erhalten von den Landesverbänden der Krankenkassen und Verbänden der Ersatzkassen eine Vergütungsvereinbarung.


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