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03.01.2018

Altenpflege ist erneut einer der Jobmotoren in Brandenburg

bpa setzt auf Fortbildung von Leitungskräften in der Pflege, um Arbeitszufriedenheit noch weiter zu verbessern

Mit 3.100 neuen Stellen im Jahr 2017 ist die Altenpflege so stark gewachsen wie kaum ein anderer Wirtschaftszeig in Brandenburg. Das geht aus den heute durch die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen zur Beschäftigungsentwicklung hervor. „Der Jobmotor Altenpflege läuft und zeigt damit, dass eine Arbeit in der Altenpflege attraktiv ist, auch wenn die Branche oft schlechtgeredet wird“, kommentiert die Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Ellen Fährmann.

Weiterhin berichteten Mitgliedsunternehmen jedoch von unbesetzten Stellen und von Schwierigkeiten, alle Anfragen nach stationärer und ambulanter Pflege zu bedienen, so Fährmann. „Leidtragende dürfen am Ende nicht die Pflegedürftigen und ihre Familien sein, die dann keine Versorgungsmöglichkeiten in Brandenburg mehr finden. Deshalb versuchen wir durch gezielte Hilfestellungen für Leitungskräfte, die Arbeitszufriedenheit noch weiter zu steigern und noch mehr Menschen für Jobs in der Pflege zu begeistern.“

Die bpa-Landesgruppe Brandenburg hat dazu Pflegefachkräfte im Rahmen einer qualitativen Befragung nach den Faktoren für ihre Zufriedenheit im Job gefragt. Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelt der bpa gemeinsam mit dem Bildungsunternehmen apm GmbH derzeit ein spezielles Fortbildungsprogramm für Leitungskräfte zur Personalgewinnung und -bindung. „Künftig wird es wichtig sein, bei der Besetzung von Führungspositionen neben der fachpflegerischen Expertise und einem Herz für die operative Pflege auch stärker auf Organisations- und Kommunikations-Know-how zu achten“, so Fährmann.

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