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bpa BAYERN

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14. Juni 2018

GoBD - Anforderungen der Finanzverwaltung und ihre Auswirkungen für den täglichen Ablauf in Ihrer Einrichtung

Ziele:
In den seit 2015 geltenden GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer
Form sowie zum Datenzugriff) wird konkret beschrieben, wie sich die Finanzverwaltung die Buchführung und die sonstigen steuerrelevanten Aufzeichnungen vorstellt,
wenn diese mit Hilfe von IT Systemen erstellt wurden. Mit den GoBD wurden auch zahlreiche Konkretisierungen und Verschärfungen vorgenommen, die die Ordnungsmäßigkeit
der Buchführung betreffen.
Betroffen von den GoBD sind nicht nur bilanzierungspflichtige Einrichtungen, sondern alle Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflichtigen, wie z. B. Einnahmenüberschuss-Rechner, Kleinstunternehmen oder Freiberufler. Zudem umfassen die GoBD auch Regelungen, die sich auf die Vorsysteme beziehen, z. B. Klientenverwaltung, Dienstplanung, Material- und Warenwirtschaft, Kassensystem, Lohnabrechnung
und Zeiterfassung.
Ein wichtiger Punkt der geltenden GoBD ist die Verfahrensdokumentation. Neben den elektronischen Büchern und erforderlichen Aufzeichnungen, die eine
Einrichtung zu führen hat, muss auch das Verfahren beschrieben sein, wie Belege und Dokumente erfasst, empfangen, digitalisiert, verarbeitet, ausgegeben und
aufbewahrt werden. Die Verfahrensdokumentation soll den kompletten organisatorischen und technischen Prozess abdecken. Bei elektronischen Dokumenten reicht der Prozess von der Entstehung der Informationen über die Indizierung, Verarbeitung und Speicherung, bis hin zur Absicherung gegen Verlust und der Reproduktion.
Den GoBD unterliegen neben Unterlagen in Papierform, auch alle Unterlagen die dokumentieren, dass die Ordnungsvorschriften umgesetzt und deren Einhaltung
überwacht wurde. Diese Daten sind aufbewahrungspflichtig und müssen im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist revisionssicher archiviert werden.
Die Informationsveranstaltung zeigt auf, welche Auswirkungen diese Änderungen auf die Einrichtung haben und was die neuen Vorgaben für die betriebliche Praxis bedeuten. Die Einrichtungsleitung ist verbindlich gefordert, die kaufmännischen Prozesse im Betrieb anzupassen.

Inhalt:
Folgende Fragestellung werden unter anderem behandelt:
- Was bringt die GoBD?
- Wie umfangreich sind die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten für die Einrichtung?
- Welche Relevanz haben die GoBD für die kaufmännischen Prozesse?

Termindetails:
14.06.2018
11.00 Uhr - 14.00 Uhr

Veranstaltungsort

bpa-Servicegesellschaft, Seminarraum, Westendstraße 177

80686 München

Teilnahmegebühr

50,00 € bpa Mitglieder
90,00 € Nichtmitglieder

Datum, Uhrzeit

Do. 14. Juni 2018, 11:00 - 14:00 Uhr

Dozent

Stefan Weimann

Zielgruppen

Verantwortliche für die Buchführung in stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten, Leitungskräfte

Teilnahme

Nehmen Sie verbindlich an dieser Veranstaltung teil.