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Seminare in Bremen

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16. Februar 2018

Palliative Care

Ziele:
Die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und der Umgang mit betroffenen Angehörigen stellt für Pflegekräfte immer wieder eine große Herausforderung dar.
Diese Weiterbildung will durch die Erweiterung und Verbesserung pflegerischer und psychosozialer Kompetenzen, Pflegekräfte in der palliativen Pflege unterstützen und zu einer ganzheitlichen Betreuung hinführen.
Für den sterbenden Menschen soll auch in seiner letzten Lebensphase ein Höchstmaß an Lebensqualität und Selbstbestimmung erreicht werden. Die Teilnehmer werden zur kompetenten Begleitung der Angehörigen befähigt. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Weiterbildung ist die Arbeit im Team und die Selbstpflege.
Die Fähigkeit zur Selbstreflexion - welche in dieser Weiterbildung gefördert wird - ist wesentlich für die Motivation und die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern, die in stark herausfordernden Pflegebereichen arbeiten. Durch hilfreiche Strategien können Konflikte in der Praxis bewältigt und Belastungen verarbeitet werden.
Durch die Vermittlung der folgenden Inhalte, ist die Weiterbildung Palliativ Care eine wertvolle Hilfe zur Förderung der Pflegequalität, der Organisations- und der Persönlichkeitsentwicklung.

Inhalt und Umfang der Weiterbildung auf Grundlage des Curriculums von Kern, Müller, Aurnhammer, der Rahmenvereinbarung nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V und den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 132d Abs. 2 SGB V für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung vom 23.06.2008 in der Fassung vom 05.11.2012.

Inhalt:
- Grundlagen von Palliative Care und Hospizarbeit
- Organisation und Strukturen
- Wahrnehmung und Kommunikation
- Wahrnehmung und Berührung
- Soziales Umfeld
- Körperliche und psychische Aspekte
- Grundkenntnisse der Schmerztherapie und Symptomerfassung
- Beratung und Begleitung
- Spirituelle und kulturelle Aspekte
- Trauer und Sterbebegleitung
- Krankheitsbewältigung
- Ethik in der Palliativpflege
- Rechtsgrundlagen
- Teamarbeit
- Selbstpflege
- Qualitätsmanagement

Abschluss:
Abschlusskolloquium & Zertifikat zur Palliativfachpflegekraft nach § 37b/132d und 39a SGB V.
Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats ist das Einhalten der maximalen Fehlzeit von 10% sowie das erfolgreiche Bestehen der entsprechenden Prüfung, darüber hinaus die vollständige Begleichung der Seminarkosten.

Förderung:
Häufig ist eine Förderung der Kursgebühr über das Programm WiN (Weiterbildung in Niedersachsen) möglich. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die NBank unter Tel. 0511 30031-333.
Bitte beachten Sie, dass die Antragsunterlagen bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei der NBank vorliegen müssen.

Anmeldung:
Gern senden wir Ihnen auf Nachfrage den Terminplan und das Anmeldeformular. Anmeldeschluss ist 2 Wochen vor Modulstart.
Als Bewerbungsunterlagen senden Sie uns bitte Ihren tabellarischen Lebenslauf und Ihre Qualifizierungsnachweise (als Gesundheits- und KrankenpflegerIn, AltenpflegerIn, Gesundheits- und KinderkrankenpflegerIn oder ein vergleichbares Studium).
Bitte nutzen Sie das apm- Anmeldeformular.

Termindetails:
ab 16.02.2018
9:00 - 16:15 Uhr

Veranstaltungsort

Seminarort wird noch bekannt gegeben.

30159 Hannover

Teilnahmegebühr

1610,00 € bpa Mitglieder
1750,00 € Nichtmitglieder

Datum, Uhrzeit

Fr. 16. Februar 2018, 09:00
bis Fr. 13. April 2018, 17:00

Dozent

von apm Niedersachsen gGmbH

Zielgruppen

Pflegefachkräfte aus dem ambulanten und stationären Pflegedienst, dem Hospizbereich und der Palliativmedizin

Teilnahme

Nehmen Sie verbindlich an dieser Veranstaltung teil.