ANSPRUCH PFLEGEN

bpa HESSEN

Bundesverband privater
Anbieter sozialer Dienste e.V.
Landesgeschäftsstelle Hessen

Schiersteiner Straße 86
65187 Wiesbaden

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Seminare in Hessen

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15. November 2017

Verordnungsmanagement Häusliche Krankenpflege

Ziele:
Sehr häufig sind die Verordnungen für Leistungen der Häuslichen Krankenpflege auf dem dafür vorgesehenen Muster 12 vom Arzt nicht richtig bzw. nicht vollständig ausgefüllt. Das führt bei der Genehmigung durch die Krankenkassen zu teils erheblichen Problemen, verursacht Aufwand und geht im Zweifel zu Lasten des Pflegedienstes.

Fragestellungen, auf die das Seminar Antworten gibt sind:
- Was kann getan werden, wenn die Verordnungen auf dem Muster 12
zwar vollständig und korrekt ausgefüllt ist, die Krankenkassen aber
eine Genehmigung aus anderen Gründen verweigern?
- Was kann und muss der Pflegedienst tun, damit er trotz der
Ablehnung eine Vergütung von der Krankenkasse erhält?
- Was kann der Patient tun, wenn er mit der Entscheidung der
Krankenkasse nicht einverstanden ist?
- Was kann der Pflegedienst tun, wenn es zwar eine Genehmigung gibt,
aber die vereinbarte Vergütung trotzdem nicht gezahlt wird?

Der Referent Ralf Geisel ist Inhaber eines ambulanten Pflegedienstes und kennt sowohl die tägliche Praxis und die damit verbundenen organisatorischen Probleme des Verordnungsmanagements, als auch die rechtlichen Hintergründe und Möglichkeiten im Zusammenhang mit der
Häuslichen Krankenpflege.

Wirtschaftlichkeit der ambulanten Leistungserbringung
Wenn Sie Leistungen für AOK-Versicherte erbringen und abrechnen,
kennen Sie sicher die Diskussion um die Wirtschaftlichkeit der Einsatzplanung. Konkret: darf der Pflegedienst, zwei Anfahrten in Rechnung stellen, wenn auch tatsächlich zwei Anfahrten gemacht wurden, oder müssen die Leistungen in einen Einsatz zusammengelegt werden. Hier geht es um die Frage, ob die Wirtschaftlichkeit der Kasse oder die des Pflegedienstes höher zu bewerten ist. Eine andere Frage in diesem Zusammenhang dreht sich um das Wunschrecht der Versicherten. Diese haben gewohnte Tagesabläufe, die der Pflegedienst bei seiner Tourenplanung berücksichtigen muss und deshalb beispielsweise die Medikamentengabe für 6.30 Uhr einplant und den Kunden erst um 9:00 Uhr, nachdem dieser sein Frühstück eingenommen hat, grundpflegerisch versorgt. Auch hier kürzen einige Kassen die Hausbesuchspauschalen mit dem Argument, dass sie dem Wunschrecht des Versicherten nicht entsprechen müssen.

bpa-Justitiar Dr. Oliver Stegemann erläutert die rechtlichen Hintergründe
dieser Diskussion und bespricht mit Ihnen die unterschiedlichen
Fallkonstellationen und ggf. Handlungsoptionen. Allerdings wird es nicht
möglich sein, eine Liste zu erstellen, anhand derer die Einzelfälle
einzuordnen sind, hierbei kommt es stets auf die Umstände jedes Falles
an. Aber Sie werden angeleitet, die Fälle selbst beurteilen zu können.

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Teilnahmegebühr:
86,00 € (Nicht-bpa-Mitglieder 164,00 €) inkl. Getränke, Mittagessen in Eigenregie

Sonderrabatt nur für Mitglieder des bpa
Die letzte Bundesmitgliederversammlung hat aufgrund der sehr guten wirtschaftlichen Lage des bpa e.V. für ein Abschmelzen der Rücklagen durch eine zeitlich befristete Senkung der Fortbildungspreise votiert. Das Präsidium und der Gesamtvorstand haben in Umsetzung dieses Votums eine Bezuschussung der Teilnahmegebühren in Höhe von 40 % auch für 2017 beschlossen.

Teilnahmegebühr nach Abzug des Rabattes für bpa-Mitglieder:
51,60 € (Nicht-bpa-Mitglieder 164,00 €) inkl. Getränke, Mittagessen in Eigenregie

Veranstaltungsort

bpa – Landesgeschäftsstelle Hessen
Schiersteiner Straße 86
65187 Wiesbaden

Teilnahmegebühr

51,60 € bpa Mitglieder
164,00 € Nichtmitglieder

Datum, Uhrzeit

Mi. 15. November 2017, 10:00 - 16:30 Uhr

Dozent

Ralf Geisel, bpa Vorstand und langjähriger Pflegedienstinhaber und Dr. Oliver Stegemann, Rechtsanwalt im Justiziariat der bpa-Bundesgeschäftsstelle in Berlin

Zielgruppen

Inhaber und Leitungen von ambulanten Pflegediensten.

Teilnahme

Nehmen Sie verbindlich an dieser Veranstaltung teil.