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bpa HESSEN

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Seminare in Hessen

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05. Dezember 2018

Verordnungsmanagement Häusliche Krankenpflege


Veranstaltungsnummer: V161800993

Ziele

Sehr häufig sind die Verordnungen für Leistungen der Häuslichen Krankenpflege auf dem dafür vorgesehenen Muster 12 vom Arzt nicht richtig bzw. nicht vollständig ausgefüllt. Das führt bei der Genehmigung durch die Krankenkassen zu teils erheblichen Problemen, verursacht Aufwand und geht im Zweifel zu Lasten des Pflegedienstes.



Inhalt

Fragestellungen, auf die das Seminar Antworten gibt sind:
•  Was kann getan werden, wenn die Verordnungen auf dem Muster 12 zwar vollständig und korrekt ausgefüllt ist, die Krankenkassen aber eine Genehmigung aus anderen Gründen verweigern?
•  Was kann und muss der Pflegedienst tun, damit er trotz der Ablehnung eine Vergütung von der Krankenkasse erhält?
•  Was kann der Patient tun, wenn er mit der Entscheidung der Krankenkasse nicht einverstanden ist?
•  Was kann der Pflegedienst tun, wenn es zwar eine Genehmigung gibt, aber die vereinbarte Vergütung trotzdem nicht gezahlt wird?

Der Referent Ralf Geisel ist Inhaber eines ambulanten Pflegedienstes und kennt sowohl die tägliche Praxis und die damit verbundenen organisatorischen Probleme des Verordnungsmanagements, als auch die rechtlichen Hintergründe und Möglichkeiten im Zusammenhang mit der Häuslichen Krankenpflege.

Wirtschaftlichkeit der ambulanten Leistungserbringung
Wenn Sie Leistungen für AOK-Versicherte erbringen und abrechnen, kennen Sie sicher die Diskussion um die Wirtschaftlichkeit der Einsatzplanung. Konkret: darf der Pflegedienst, zwei Anfahrten in Rechnung stellen, wenn auch tatsächlich zwei Anfahrten gemacht wurden, oder müssen die Leistungen in einen Einsatz zusammengelegt werden. Hier geht es um die Frage, ob die Wirtschaftlichkeit der Kasse oder die des Pflegedienstes höher zu bewerten ist. Eine andere Frage in diesem Zusammenhang dreht sich um das Wunschrecht der Versicherten. Diese haben gewohnte Tagesabläufe, die der Pflegedienst bei seiner Touren-planung berücksichtigen muss und deshalb beispielsweise die Medikamentengabe für 6:30 Uhr einplant und den Kunden erst um 9:00 Uhr, nachdem dieser sein Frühstück eingenommen hat, grundpflegerisch versorgt. Auch hier kürzen einige Kassen die Hausbesuchspauschalen mit dem Argument, dass sie dem Wunschrecht des Versicherten nicht entsprechen müssen.

bpa-Justitiar Dr. Oliver Stegemann erläutert die rechtlichen Hintergründe dieser Diskussion und bespricht mit Ihnen die unterschiedlichen Fallkonstellationen und ggf. Handlungsoptionen. Allerdings wird es nicht möglich sein, eine Liste zu erstellen, anhand derer die Einzelfälle einzuordnen sind, hierbei kommt es stets auf die Umstände jedes Falles an. Aber Sie werden angeleitet, die Fälle selbst beurteilen zu können



Preisdetails
99,00 € (Nicht-bpa-Mitglieder 176,00 €) inkl. Mittagessen

Teilnahmegebühr nach Abzug des Rabattes:
bpa-Mitglieder:    59,40 €
Nicht-Mitglieder: 176,00 € inkl. Mittagessen

Anzahl Tage: 1.0

Veranstaltungsort

Hotel Chassalla GmbH & Co. KG
Wilhelmshöher Allee 99
34121 Kassel

Teilnahmegebühr

99,00 € bpa Mitglieder
176,00 € Nichtmitglieder

Datum, Uhrzeit

Mi. 05. Dezember 2018, 10:00 - 16:30 Uhr

Dozent

Herr Ralf Geisel, bpa Vorstand, exam. Krankenpfleger, Health-Care-Manager, Wundexperte ICW e.V., Wundassistent WTcert (DGfW) und therapeut, Medizinprodukteberater

Zielgruppen

Inhaber und Leitungen von ambulanten Pflegediensten.

Teilnahme

Nehmen Sie verbindlich an dieser Veranstaltung teil.