ANSPRUCH PFLEGEN

bpa-Quality-Award

bpa-Quality-Award 2017

Die Jury ermittelte zwei Preisträger für den bpa-Quality-Award 2017. Die Gewinner wurden im Rahmen der Bundesmitgliederversammlung am 11. und 12. Mai 2017 in Berlin geehrt. bpa-Vizepräsidentin Susanne Pletowski hielt die Laudatio.

Die mit je 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen gingen an die Seniorenpartner Elisabeth Schulz GmbH & Co. KG Pflegeheim am See aus Lütjensee für das beispielhafte Projekt „Für einen offenen diskriminierungsfreien Umgang mit Homosexualität im Alter“ und an die Intermed Krankenpflege-Altenpflege Dr. Schliz & Partner GbR aus Wangen im Allgäu für das beispielhafte Projekt „Führungskräfte als Erfolgsfaktor“.

Vorherige Preisträger:

bpa-Quality-Award 2015

Für die beispielhafte Qualitätssicherungsmaßnahme „Implementierung der palliativen Philosophie Silviahemmet im St-Anna-Stift Kroge verlieh der bpa den bpa-Quality-Award 2015 an die Geschäftsführer Ulrich Zerhusen und Elisabeth Bloemer. Diese Philosophie geht von einer palliativen Versorgung und Begleitung der Menschen mit Demenz aus. Wie bei vielen anderen Pflegetheorien steht auch bei Silviahemmet die Würde des erkrankten Menschen im Mittelpunkt. Gegenüber traditionellen Pflege- und Betreuungskonzepten lehrt bei Silviahemmet der Demenzkranke die Nichterkrankten, das Krankheitsbild zu verstehen. Hinter dem Namen „Silviahemmet®“ – der Name ist rechtlich geschützt – verbirgt sich eine schwedische Stiftung, die 1996 durch Königin Silvia, deren Mutter an Demenz erkrankt war, ins Leben gerufen wurde. „Hemmet“ bedeutet übersetzt Zuhause.

bpa-Quality-Award 2013

Die mit je 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen des bpa-Quality-Award 2013 für beispielhafte Qualitätssicherungsmaßnahmen gingen an die Stiftung Juliusspital Würzburg für das Projekt „Stiftschöpple im Juspi – Demenzkranke helfen im Weinberg mit“ und an die Dr. Loew Soziale Dienstleistungen GmbH & Co. KG aus Wernberg-Köblitz für das Projekt „Learny – Erwachsenenbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten“.

Beim Projekt „Stiftsschöpple im Juspi“ hilft eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern des beschützten Wohnbereichs unter fachlicher Anleitung und Betreuung bei leichteren Arbeiten im Weinberg mit.

Das Projekt „Learny“ basiert auf der Idee, für geistig behinderte Menschen Bildungsangebote zu entwickeln. Die halbjährigen Bildungsprogramme lehnen sich inhaltlich an denen der Volkshochschulen an. Die Angebote umfassen die Organisation und Durchführung von Kursen im musisch-kreativen und lebenspraktischen Bereich, Sport- und Gesundheitsthemen sowie Bildungsreisen. Für die Mitarbeiter der Werkstatt für behinderte Menschen bietet das Learny-Team außerdem berufsbegleitende Maßnahmen an, die den Alltag unterstützen und helfen, neue Aufgaben zu meistern.