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Aktuelles aus Mecklenburg-Vorp.

13.05.2013

Schweriner Erklärung zur Pflege unterzeichnet

Pressemeldung vom Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales

Alle an der Pflege Beteiligten in Mecklenburg-Vorpommern werden künftig an einem Strang ziehen. Das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales hat jetzt gemeinsam mit den Krankenkassen, den Leistungsanbietern, den kommunalen Spitzenverbänden, der Fachhochschule Neubrandenburg und den Arbeitnehmervertretungen die "Schweriner Erklärung zur Aufgabenstellung einer Pflegestrategie 2030 für Mecklenburg-Vorpommern" unterzeichnet.

Die Schweriner Erklärung ist ein Ergebnis des Runden Tisches Pflege. "Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen im Land um bis zu 50 Prozent steigen. Wir brauchen jetzt gemeinsame Strategien aller Beteiligten, um diese Herausforderung zu bewältigen", sagte Sozialministerin Manuela Schwesig.

"Auch das moderne Landespflegegesetz für Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den gemeinsamen Prozess am Runden Tisch", so die Ministerin. "Darin wird vor allem ein stärkerer Akzent auf die ambulante Pflege gesetzt, die es pflegebedürftigen Menschen eher erlaubt, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben."

Unter anderem bekennen sich die Unterzeichner der Erklärung dazu, künftig den Pflegeberuf deutlich attraktiver zu gestalten, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. "Altenpflegerinnen und –pfleger benötigen gute Arbeitsbedingungen und eine anständige Bezahlung für ihre schwere Arbeit", so Schwesig.

Der Runde Tisch hat sich nach Aussage der Ministerin bewährt. Er wird auch weiterhin unter Einbeziehung aller Beteiligten aktuelle Fragen und langfristige Strategien der Pflege aufgreifen. Die nächste Sitzung des Runden Tisches wird in der zweiten Jahreshälfte 2013 stattfinden. Dann werden Fragen der Fachkräfteproblematik im Mittelpunkt stehen.

Die Schweriner Erklärung kann hier heruntergeladen werden.