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26.04.2019

Internationale Pflegekräfte: Bremen muss im Länderwettbewerb schneller werden

bpa fordert einfachere Anerkennung internationaler Pflegefachkräfte zur Sicherung der pflegerischen Versorgung

Private Pflegedienste und Heime in Bremen fordern ein schnelleres Verfahren für die Anerkennung internationaler Fachkräfte. Das hat der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Sven Beyer im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum 10-jährigen Bestehen der bpa-Landesgeschäftsstelle Bremen/Bremerhaven betont. Die Mitglieder diskutierten dort mit Klaus Möhle (SPD), Helga Lürßen (CDU), Ilona Osterkamp-Weber (Grüne) und Dr. Magnus Buhlert (FDP) über die Perspektiven für private Pflegeanbieter in der Hansestadt.

"Ohne die privaten Unternehmerinnen und Unternehmer in der Pflege wäre die Versorgung der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen heute nicht mehr denkbar. Gerade von unseren Mitgliedsunternehmen kamen in den letzten zehn Jahren millionenschwere Investitionen und wichtige Innovationen", betonte Beyer. Die bpa-Landesgeschäftsstelle habe sich als verlässlicher Ansprechpartner für Mitglieder, Politik, Kostenträger, Wissenschaft und Leistungserbringerverbände vor Ort etabliert. "Dabei haben wir immer klar unsere Erwartungen formuliert und sind mit unseren Positionen notfalls auch angeeckt."

Entsprechend deutlich war wenige Wochen vor der Bürgerschaftswahl auch die Forderung in Richtung der Landespolitik. "Trotz steigender Ausbildungszahlen und hunderter neuer Jobs in der Pflege werden wir die pflegerische Versorgung mittelfristig nicht ohne die Zuwanderung internationaler Fachkräfte sicherstellen können. Um im Wettbewerb mit anderen Bundesländern hier mithalten zu können, muss die Anerkennung dieser Kräfte deutlich vereinfacht und beschleunigt werden", so Mauel.