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Aktuelles

22.10.2015

Pflegeberufegesetz: Neustart notwendig

bpa begrüßt Pläne, die Einführung der Generalistik zu überdenken

Auf die Anregung des Pflegeexperten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erwin Rüddel, die Zusammenlegung der bisher drei Pflegeausbildungen zu überdenken, reagierte der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) erfreut: „Wir begrüßen es sehr, dass sich in der verfahrenen Debatte um die Einführung der Generalistik nun offensichtlich die Vernunft durchsetzt – und die Einsicht, dass der Altenpflegeberuf erhalten werden muss“, so bpa-Präsident Bernd Meurer.

Der bpa engagiert sich seit Beginn der Diskussion um die Generalistik für den Erhalt der eigenständigen Ausbildungen in der Kinderkranken-, der Kranken- und der Altenpflege und hat stets betont, dass mit der geplanten Abschaffung des Altenpflegeberufs die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen aufs Spiel gesetzt werde.

„Mit der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes würde eine große Zahl an Ausbildungsplätzen pro Jahrgang verloren gehen – was das Ende der Rekordzahlen in der Altenpflegeausbildung hieße –, und die Qualität in der Versorgung würde deutlich sinken. Deshalb müssen wir die Altenpflegeausbildung, auf die andere Länder in Europa mit Respekt und Anerkennung schauen, unbedingt erhalten. Es gilt, die Spezialisierung weiterzuentwickeln und nicht, einen hoch qualifizierten Beruf abzuschaffen“, so Meurer.