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29.11.2018

Pflegende brauchen dringend Entlastung

Der bpa begrüßt den Spahn-Vorschlag zum Aufbau von Pflegeschulen im Ausland für zusätzliche Fachkräfte

Der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, begrüßt den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Pflegeschulen im Ausland aufzubauen und künftige Pflegefachkräfte dort bereits Deutsch lernen zu lassen. "Wer pflegebedürftigen Menschen eine verlässliche Unterstützung sichern will, muss jede Möglichkeit nutzen, Deutschland attraktiv auch für ausländische Pflegefachkräfte zu machen.

Wir haben Rekordausbildungszahlen in der Altenpflege, 100.000 zusätzliche Stellen besetzt und trotzdem spürbare Versorgungsengpässe bei pflegebedürftigen Menschen. Deutschland kann es sich gar nicht erlauben, Möglichkeiten zur Gewinnung von Pflegefachkräften nicht zu nutzen, weil ansonsten pflegebedürftigen Menschen keine Versorgung angeboten werden könnte.

Kritik an konstruktiven Vorschlägen, wie z.B. der Qualifizierung auch im Ausland, ist nichts anderes als Zynismus auf Kosten pflegebedürftiger Menschen", sagt Meurer und weist darauf hin, dass die Mitglieder des bpa sich schon seit Jahren zu "equal payment" verpflichtet haben. "Phobien linker Politiker zementieren den Versorgungsmangel."