ANSPRUCH PFLEGEN

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22.12.2022 /  ST

Kostenerstattungsverfahren Corona-Schnelltests für die Pflege

Festlegungen und Antragsunterlagen zur Abrechnung der Schnelltests in Pflegeeinrichtungen und Betreuungdienste.

Die Coronavirus-Testverordnung mit Änderungen und Aktualisierungen sind auf der Webseite des BMG dargestellt - Gesetze und Verordnungen

Das aktuelle Erstattungsverfahren ist bis 28.02.2023 geregelt - der GKV Spitzenverband veröffentlicht Informationen und die Antragsunterlagen auf seiner Webseite.

Unverändert gilt: Anspruch auf Tests in Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen nach Testkonzept der Einrichtung haben weiterhin:
•    Von der Einrichtung versorgte Personen
•    Beschäftigte dieser Einrichtungen
•    Besucher dieser Einrichtungen

Veränderungen gibt es jedoch bei den Erstattungshöhen.Für Sachkosten werden fortan 2 Euro (statt 2,50 Euro) erstattet. Bei den Durchführungskosten liegt der neue Betrag bei 6 Euro (statt 7 Euro). Die Vergütung bei überwachten Antigen-Tests zur Eigenanwendung sinkt von 5 Euro auf 4 Euro. Die neuen Beträge gelten seit 1. Dezember 2022. Die erstatteten Testmengen bleiben gleich - stationäre Pflegeeinrichtungen und Intensivpflege je behandelter, betreuter, gepflegter oder untergebrachter Person bis zu 35 Antigen-Schnelltests pro Monat beschaffen, während dieser Wert bei ambulanten Pflegediensten auf bis zu 20 Antigen-Schnelltests beschränkt ist.

Die erstattungsfähigen Tests sind hier gelistet: www.pei.de/sars-cov-2-ag-tests

Wichtige Antragsfristen: Testungen, die bis zum 30. November 2022 erbracht wurden, müssen Pflege- und Eingliederungshilfe-Einrichtungen bis zum 31. Januar 2023 abrechnen. Leistungen, die danach erbracht wurden, müssen jeweils innerhalb von drei Monaten abgerechnet werden. Eine Erstattung der Testungen nach Ablauf dieser Antragsfristen ist ausgeschlossen.