ANSPRUCH PFLEGEN

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27.07.2021 /  ST

Gemeinsamer SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für ambulante und stationäre Pflege sowie Eingliederungshilfe

Die BGW hat ihren SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für die Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen aktualisiert.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat ihren SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard aktualisiert. Die zuvor getrennten Fassungen für die ambulante und die stationäre Pflege sind nun zusammengeführt. Inhaltlich sind die Veränderungen vergleichsweise geringfügig und ergeben sich in erster Linie aus der angepassten Arbeitsschutzverordnung. Die Änderungen umfassen im Einzelnen:

 

·         Es findet sich nun direkt zu Beginn ein deutlicher Hinweis, dass bei der Umsetzung der Arbeitsschutzmaßnahmen auf erwünschte Sozialkontakte unter den Bewohnern und zu Pflegenden soweit wie möglich Rücksicht genommen werden soll.

·         Die Vorgabe eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Person in einem Raum nicht zu unterschreiten, wurde gestrichen. Die Einhaltung der bekannten Abstandsregeln bleibt davon unberührt.

·         Es findet sich kein Hinweis mehr die Verwendung von Warmlufttrocknern zu vermeiden.

·         Bei der Nutzung eines Fahrzeugs durch unterschiedliche Personen an einem Tag erfolgte eine Präzisierung zur Säuberung. Demnach soll das Fahrzeug vorher ausgelüftet und eine Reinigung der Kontaktflächen erfolgen.

·         Umfangreichere Anpassungen erfolgten zum Punkt 15 „Mund-Nasen-Schutz und persönliche Schutzausrüstung“. Betroffen sind hier insbesondere die Grundlagen zur Beurteilung des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes.

·         Es wurde ein Hinweis aufgenommen, dass Unterweisungen zum Arbeitsschutz auch während der Pandemie durchgeführt und dokumentiert werden müssen.

Den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für die ambulante und stationäre Pflege (Stand: 27. Juli 2021) können Sie auf der BGW Webseite (Link) herunterladen