ANSPRUCH PFLEGEN

Aus den Landesgruppen

13.11.2020 /  NW

Ausbildungsumlagen zur Refinanzierung der Pflegeausbildung für das Jahr 2021

Sonderrundschreiben für vollstationäre Einrichtungen, Tagespflegen und ambulante Dienste

Mit Inkrafttreten der Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung (AltPflAusglVO) hat das Land NRW im Jahr 2012 ein Umlageverfahren zur Finanzierung der Kosten der Ausbildungsvergütung – den sog. APU-Zuschlag – eingeführt. Die Höhe der landesweit einheitlichen refinanzierungsfä-higen Beträge werden jährlich durch die Grundsatzausschüsse festgelegt und durch die beiden Landschaftsverbände erhalten alle Pflegeeinrichtungen in NRW jährlich ihre Bescheide über die zu zahlende Altenpflegeausbildungsumlage und die Höhe der Refinanzierung.

Seit dem Kalenderjahr 2020 ist durch die Einführung des Pflegeberufegesetzes (PflBG) neben dem bekannten APU-Zuschlag eine neue separate Ausbildungsumlage hinzugekommen. Dieser Ausbildungszuschlag wird über die Bezirksregierung Münster verwaltet und finanziert die seit Januar 2020 gestartete generalistische Pflegeausbildung. Demnach gibt es also seit 2020 für längstens 5 Jahre (so lange laufen die bis zum 31.12.2019 begonnenen „alten“ Ausbildungen maximal) zwei separate Verfahren zur Finanzierung der Pflegeausbildung.

Mit unserem Sonderrundschreiben können wir Ihnen nun die neuen Werte für das Jahr 2021 für die Versorgungsformen – vollstationär, Tagespflege und ambulant – mitteilen, Sie erhalten die dazugehörigen Beschlüsse der Grundsatzausschüsse sowie Hilfe-Tools zur Berechnung der Umlagehöhe bzw. zur Ermittlung Ihrer Preise.

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