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02.02.2024

Meurer zu Bundesratsentscheidung: „Leiharbeit darf nicht zur finanziellen Überforderung der Einrichtungen führen.“

bpa fordert „Gehaltsdeckel“ für die Anbieter von Leiharbeit in der Pflege, um weitere finanzielle Belastungen zu verhindern

Zur heutigen Entscheidung des Bundesrates zur Prüfung von Maßnahmen zur Eindämmung der Leiharbeit in der Pflege sagt der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer:

„Leiharbeit lässt Millionenbeträge aus der Pflege abfließen, ohne dass sich die Versorgung dadurch verbessert. Im Gegenteil: Die Leiharbeit macht den Alltag für die Stammbesetzungen der Einrichtungen unattraktiver und komplizierter.

Wer Leiharbeit in Anspruch nimmt, muss dies tun, um die Versorgung der ihm anvertrauten Menschen abzusichern. So eine Situation darf nicht zur finanziellen Überforderung der Einrichtungen führen, weil Leiharbeitsfirmen die Notlage durch überzogene Preise ausnutzen. Ein solches System dürfte es in der Pflege eigentlich nicht geben.

Wenn die Bundesregierung die Leiharbeit in der Pflege aber nicht vollständig stoppt, ist der vom Bundesrat vorgeschlagene Gehaltsdeckel für Zeitarbeitsfirmen der schnellste Weg, um die Einrichtungen zu entlasten und eine weitere finanzielle Überforderung der Pflegeversicherung zu verhindern.“

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