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24.05.2019

„Geflüchtete sind in der Pflege längst eine wichtige Unterstützung“

Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas und Dr. Karamba Diaby besuchten das Projekt „Care for Integration“ in Duisburg

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Dr. Karamba Diaby haben sich am gestrigen 23. Mai 2019 in der Akademie für Pflegeberufe und Management (apm) in Duisburg über das Qualifizierungsprojekt „Care for Integration“ des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und seines Pflegeschulträgers apm informiert. „Care for Integration“ bietet geflüchteten Menschen die Möglichkeit, einen Schulabschluss zu machen und in den Pflegeberuf einzusteigen.

Fast 100 geflüchtete Menschen werden in diesem Projekt an mehreren Standorten in Nordrhein-Westfalen betreut. „Diese Altenpflegehelferausbildung mit integriertem Hauptschulabschluss ist ein großer Gewinn für alle“, sagte die stellvertretende bpa-Landesvorsitzende Anne Egidy, die in ihrem ambulanten Pflegedienst in Düsseldorf aktiv Geflüchtete ausbildet. „Für diese Menschen eröffnen wir eine interessante berufliche Perspektive, während Pflegedienste und Heime dringend benötigte Pflegekräfte gewinnen.“

Auch die beiden Bundestagsabgeordneten sehen in der Integration geflüchteter Menschen in die Pflege eine Chance. „Wir suchen dringend Menschen, die in der Pflege arbeiten wollen. ‚Care for Integration‘ kann dabei helfen“, erklärte die Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas. „Die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung ist eine Herausforderung, die nur bewältigt werden kann, wenn alle mit anpacken. Geflüchtete sind in der Pflege längst eine wichtige Unterstützung“, ergänzte ihr Bundestagskollege Dr. Karamba Diaby.

Im direkten Gespräch mit „Care for Integration“-Schülerinnen und -Schülern aus unterschiedlichen Herkunftsländern zeigten sich die Bundestagsabgeordneten auch von den positiven Erfahrungsberichten über die Praxiseinsätze beeindruckt. „Pflegebedürftige und deren Familien nehmen die Auszubildenden mit großem Respekt auf. Sie erleben, welche positive Rolle die Menschen spielen können, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind“, so die Duisburger Abgeordnete Bärbel Bas. „Diese positive Erfahrung für die Geflüchteten unterstützt deren Integration hier bei uns“, ist sich Karamba Diaby sicher.

Nach dem Start im Jahr 2017 befindet sich das Projekt „Care for Integration“ derzeit im zweiten Durchgang. Zahlreiche Absolventen des ersten Ausbildungsganges arbeiten weiterhin in der Pflege oder haben sogar eine Fachkraftausbildung angeschlossen.

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