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22.12.2020

Heime bekommen „Schnelle Eingreiftruppe Pflege"

bpa befürwortet Konzept der bayerischen Staatsregierung, Einrichtungen bei Ausbruchsgeschehen besser zu unterstützen

Die bayerische Staatsregierung will zur Bekämpfung des Infektionsgeschehens in Pflegeheimen und in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung bestehende Beratungsmöglichkeiten bündeln und verstärken. Dafür sollen bayernweit Mitarbeiter des Landesamts für Gesundheit und der Heimaufsichten enger zusammenarbeiten und deren Tätigkeit durch einen Einsatzstab beim Landesamt für Pflege (LfP) verstärkt werden. Jeder Einrichtung mit Corona-Ausbruch steht dann ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Bei jeder Kreisverwaltungsbehörde in Bayern wird dafür ein sogenannter Pflegeleiter eingesetzt. Der Pflegeleiter hat koordinierende Aufgaben und soll sich dabei auch mit allen beteiligten Behörden abstimmen. Er muss sicherstellen, dass jedes einzelne Infektionsgeschehen unmittelbar und umgehend dem Landesamt für Gesundheit gemeldet wird. Der Pflegeleiter koordiniert im Bedarfsfall auch die Aufnahme von erkrankten Bewohnern in ein Krankenhaus.

„Wir unterstützen die Initiative der bayerischen Staatsregierung“, denn wir müssen bei einem Ausbruchsgeschehen schnell und zuverlässig Hilfe der Behörden vor Ort erhalten“, macht der bayerische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Kai A. Kasri deutlich. Die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Gesundheitsämtern, Heimaufsichten und den Katastrophenschutzeinheiten führten in vielen Fällen dazu, dass die Einrichtungen immer weiter verwiesen wurden und dabei wertvolle Zeit verloren ging. „Gerade bei einem Ausbruchsgeschehen haben wir dafür keine Zeit. Es ist gut, dass die Zuständigkeiten noch einmal eindeutig geregelt werden, vor allen Dingen muss die Unterstützung durch die Behörden schnell erfolgen.“

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