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bpa NORDRHEIN-WESTFALEN

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11. Februar 2019

Beauftragte/r für Medizinproduktesicherheit


Veranstaltungsnummer: V191900615

Ziele

Die Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV) legt fest, dass jeder, der Medizinprodukte beruflich oder gewerblich betreibt oder anwendet, dabei aufgetretene Vorkommnisse der zuständigen Bundesoberbehörde zu melden hat.
Die Meldepflicht gilt auch für mitgeteilte Vorkommnisse, wenn in Erfüllung gesetzlicher Aufgaben oder Verpflichtungen Medizinprodukte zur Eigenanwendung durch Patienten oder andere Laien an den Endanwender abgegeben werden.
Die Meldung hat unverzüglich zu erfolgen. Anwender und Betreiber haben dafür Sorge zu tragen, dass die Medizinprodukte, die im Verdacht stehen, an einem Vorkommnis beteiligt zu sein, nicht verworfen werden, bis die Risikobewertung durch die Bundesoberbehörde abgeschlossen ist.
Um die gesetzliche Pflicht zur Meldung von Vorkommnissen in Zusammenhang mit Medizinprodukten sowie Rückrufmaßnahmen der Hersteller zu koordinieren und sicherstellen, ist ein Beauftragter für Medizinproduktesicherheit erforderlich.

Der Beauftragte für Medizinproduktesicherheit ist Pflicht ab dem 01.01.2017 in Gesundheitseinrichtungen mit mehr als 20 Beschäftigten.

Aufgaben:

  • Kontaktperson für Anwender, Behörden, Hersteller, Vertreiber im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten sowie bei der Umsetzung der notwendigen korrektiven Maßnahmen
  • Koordinierung der Rückrufmaßnahmen der Hersteller in Gesundheitseinrichtungen,
  • Koordinierung interner Prozesse der Gesundheitseinrichtung zur Erfüllung der Melde- und Mitwirkungspflichten der Anwender und Betreiber
  • Förderung der Meldebereitschaft und Unterstützung von Anwendern,
  • Förderung der Kommunikation zwischen den Abteilungen und den verschiedenen Fachdisziplinen,
  • Mitwirkung in abteilungsübergreifenden Qualitäts- und Sicherheitszirkeln,
  • Sicherstellung betroffener Medizinprodukte und Dokumentation,
  • Prüfung der Informationen der Bundesoberbehörden oder von Herstellern über Medizinprodukterisiken und gezielte interne Weiterleitung,
  • Auswertung der gesammelten Informationen hinsichtlich eines innerbetrieblichen Schulungsbedarfs,
  • Unterstützung der Medizinprodukte-Beauftragten und -Verantwortlichen



Inhalt

  • Einführung in das Medizinprodukterecht,
  • Aufgaben eines Beauftragten für Medizinproduktesicherheit,
  • Meldewesen und Beobachtungssystem gemäß Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV),
  • Koordinierung interner Prozesse zur Erfüllung der Melde- und Mitwirkungspflichten der Anwender und Betreiber,
  • Koordinierung von Rückrufmaßnahmen,
  • Fallbeispiele



Preisdetails
Abzgl. 40 % = 57,00 € für bpa-Mitglieder

Anzahl Tage: 1.0

Veranstaltungsort

apm gGmbH - Dortmund Akademie für Pflegeberufe und Management
Alte Str. 65
44143 Dortmund

Teilnahmegebühr

95,00 € bpa Mitglieder
125,00 € Nichtmitglieder

Datum, Uhrzeit

Mo. 11. Februar 2019, 10:00 - 17:00 Uhr

Dozent

apm gGmbH

Zielgruppen

  • Beauftragte für Medizinproduktesicherheit
  • Medizinprodukte-Verantwortliche (Leitungskräfte)
  • CIRS- und QM-Beauftragte
  • Medizinprodukte-Beauftragte im Rahmen der Fortbildung
  • Teilnahmevoraussetzungen:
    Medizinische, naturwissenschaftliche, pflegerische, pharmazeutische oder technische Ausbildung (vgl. Gesetzesentwurf)

    Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive des bpa auf Bundesebene erhalten alle bpa Mitglieder auf Teilnahmegebühren für Halbtages- und Tagesseminare sowie auf Pflegeberaterkurse, die bis zum 31.12.2019 stattfinden, einen Nachlass in Höhe von 40% bei Teilnahme.

 

Teilnahme

Nehmen Sie verbindlich an dieser Veranstaltung teil.