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07. Mai 2020

Menschen in gefährdeten Wohnsituationen - Umgang und psychosoziale Unterstützungsmöglichkeiten -


Veranstaltungsnummer: V162000281

Ziele

Menschen, die von ambulanten Diensten unterstützt werden, leben zum Teil in prekären Wohnverhältnissen. Aufgrund körperlicher und/oder psychischer Beeinträchtigungen schaffen sie es nicht, ihren Wohnraum in einem mietvertragsgerechten Zustand zu halten. Der Wohnraum verwahrlost mehr und mehr, eine ambulante Betreuung z.B. durch einen Pflegedienst erscheint kaum noch durchführbar.
Hier können die Mitarbeiter von ambulanten Diensten an ihre Grenzen stoßen – einerseits sehen sie sich in der Verantwortung, eine sachgerechte Pflege durchzuführen, andererseits sind sie vom Verhalten der Betroffenen und/oder der häuslichen Situation überfordert. Die Betroffenen selbst leiden dabei oft sehr unter ihren Wohnverhältnissen.
Für eine professionelle Unterstützung bedarf es entsprechender Kenntnisse über Entstehungsursachen sowie Verständnis über die individuelle Situation der Menschen. Die Teilnehmenden werden dabei als Praxisexperten in die Fortbildung einbezogen. Neben einem theoretischen Input entsteht so ein praktischer Austausch zwischen den teilnehmenden Experten.
Die Fortbildung zeigt den Teilnehmern praxisnah psychosoziale, rechtliche und praktische Möglichkeiten der Unterstützung von Menschen in gefährdeten Wohnsituationen auf.



Inhalt

Wie entstehen und was sind "gefährdete Wohnsituationen"?
- Ihre Erfahrungen und Situationsbeschreibungen
- Perspektiven und Ansätze weiterer Akteure aus der Praxis (u.a. Betroffene, Vermieter, Polizei, Sozial-, Ordnungs- und Gesundheitsamt)
- Theoretische Erklärungsansätze und Formen
Was muss unbedingt getan werden?
- objektive Handlungsnotwendigkeiten aus dem Miet-, Betreuungs- und Ordnungsrecht sowie mögliche Zwangsmaßnahmen
Wie kann Unterstützung gestaltet werden, sodass diese von Betroffenen angenommen werden kann?
- Möglichkeiten einer personzentrierten Haltung (u.a. wertschätzende Grundhaltung, Empowerment und Ressourcenorientierung)
- Bedeutung der Beziehung
Wie kann ein Hilfeprozess in Ihrer Praxis umgesetzt werden?
- Pädagogische Maßnahmen und Interventionen
Was kann ich tun? Was muss ich dazu können?
- Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter (Soft-Skills, professioneller Sprachgebrauch und die Kenntnis über eigene Grenzen)



Termindetails
07.05.2020
Uhrzeit:
10:00 bis 16:30 Uhr

Preisdetails

95,00 € (Nicht-bpa-Mitglieder 172,00 €) inkl. Getränke

 

Teilnahmegebühr nach Abzug des Rabattes:

bpa-Mitglieder:     57,00 €

Nicht-Mitglieder: 172,00 € inkl. Getränke



Anzahl Tage: 1.0

Veranstaltungsort

Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. Landesgeschäftsstelle Hessen
Schiersteiner Straße 86
65187 Wiesbaden

Teilnahmegebühr

95,00 € bpa Mitglieder
172,00 € Nichtmitglieder

Datum, Uhrzeit

Do. 07. Mai 2020, 10:00 - 16:30 Uhr

Dozent

Herr Olaf Kretschmer, Diplom-Sozialpädagoge, Geschäftsleitung der feid +kollegen gmbh, Frankfurt/Main

Zielgruppen

Führungskräfte und alle interessierten Fach- und Betreuungskräfte sozialpädagogischer Dienste sowie Pflege- und Hauswirtschaftsdienste.

16 freier Platz

16 freie Plätze

Teilnahme

Nehmen Sie verbindlich an dieser Veranstaltung teil.