ANSPRUCH PFLEGEN

bpa-Quality-Award 2021

Die Verleihung des bpa-Quality-Awards muss in diesem Jahr pandemiebedingt leider ausfallen. Wir bitten um Verständnis. 

bpa-Quality-Award 2019

Für ihre beispielhaften Qualitätssicherungsmaßnahmen verlieh der bpa den bpa-Quality-Award 2019 an zwei Mitgliedseinrichtungen. Im stationären Bereich zeigt das Projekt „Versorgungsqualität in neuen Versorgungsformen der Altenhilfe“ der BeneVit-Gruppe für ihr Haus Rheinaue in Wyhl (Baden-Württemberg), dass ein Betreiber sich sehr erfolgreich für eine bessere Wahrnehmung der Pflege und hier der Pflegeheime einsetzen kann. Wird die gute Idee richtig verkauft, gelingt eine anhaltend positive bundesweite Diskussion, die auch vor den Ministern nicht Halt macht und diese nahezu zwingt, sich mit neuen Ideen zu den zukunftsfähigen Strukturen auch in der Abgrenzung zu anderen Projekten zu positionie­ren. Kaspar Pfister ist ein exzellenter Verkäufer seiner Idee und macht Mut, der Herausforderung Pflege streitlustig und fachlich anspruchsvoll zu begegnen. Für diese strategische Ausrichtung verleiht der bpa den Sonderpreis zum bpa-Quality-Award 2019 an Kaspar Pfister, Geschäftsführer der BeneVit-Gruppe.

Im ambulanten Bereich überzeugte das Projekt „Trotz Pflegebedarf die Welt entdecken“, eingereicht von Pflegedienst und Tagespflege Henning aus Grabow (Mecklenburg-Vorpommern). Der Beitrag zu den Reisen mit pflegebedürftigen Menschen ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Er zeigt, dass ein solches Projekt hohe Identifikation auf allen Ebenen schaffen kann, Mitarbeiter bindet, Mehrwert für Betroffene schafft. Der erhebliche Aufwand wird gern geleistet wird, ohne andere Aufgaben zu vernachlässigen. Er ist aber vor allem ein sehr gelungenes Beispiel für die gesellschaftlichen Herausforderungen, wenn der Umgang mit pflegebedürftigen und demenzkranken Menschen demografiebedingt immer stärker in den Alltag einzieht. AIDA, Busunternehmen, Restaurants et cetera müssen sich den Herausforderungen stellen und dieser wachsenden Gruppe interessante Angebote machen. Dass dies gelingt, ohne andere Kunden zu verlieren, wird für viele Geschäftsideen eine besondere Bewährungsprobe sein.

bpa-Quality-Award 2017

Die Jury ermittelte zwei Preisträger für den bpa-Quality-Award 2017. Die Gewinner wurden im Rahmen der Bundesmitgliederversammlung am 11. und 12. Mai 2017 in Berlin geehrt. bpa-Vizepräsidentin Susanne Pletowski hielt die Laudatio.

Die mit je 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen gingen an die Seniorenpartner Elisabeth Schulz GmbH & Co. KG Pflegeheim am See aus Lütjensee für das beispielhafte Projekt „Für einen offenen diskriminierungsfreien Umgang mit Homosexualität im Alter“ und an die Intermed Krankenpflege-Altenpflege Dr. Schliz & Partner GbR aus Wangen im Allgäu für das beispielhafte Projekt „Führungskräfte als Erfolgsfaktor“.

bpa-Quality-Award 2015

Für die beispielhafte Qualitätssicherungsmaßnahme „Implementierung der palliativen Philosophie Silviahemmet im St-Anna-Stift Kroge verlieh der bpa den bpa-Quality-Award 2015 an die Geschäftsführer Ulrich Zerhusen und Elisabeth Bloemer. Diese Philosophie geht von einer palliativen Versorgung und Begleitung der Menschen mit Demenz aus. Wie bei vielen anderen Pflegetheorien steht auch bei Silviahemmet die Würde des erkrankten Menschen im Mittelpunkt. Gegenüber traditionellen Pflege- und Betreuungskonzepten lehrt bei Silviahemmet der Demenzkranke die Nichterkrankten, das Krankheitsbild zu verstehen. Hinter dem Namen „Silviahemmet®“ – der Name ist rechtlich geschützt – verbirgt sich eine schwedische Stiftung, die 1996 durch Königin Silvia, deren Mutter an Demenz erkrankt war, ins Leben gerufen wurde. „Hemmet“ bedeutet übersetzt Zuhause.

bpa-Quality-Award 2013

Die mit je 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen des bpa-Quality-Award 2013 für beispielhafte Qualitätssicherungsmaßnahmen gingen an die Stiftung Juliusspital Würzburg für das Projekt „Stiftschöpple im Juspi – Demenzkranke helfen im Weinberg mit“ und an die Dr. Loew Soziale Dienstleistungen GmbH & Co. KG aus Wernberg-Köblitz für das Projekt „Learny – Erwachsenenbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten“.

Beim Projekt „Stiftsschöpple im Juspi“ hilft eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern des beschützten Wohnbereichs unter fachlicher Anleitung und Betreuung bei leichteren Arbeiten im Weinberg mit.

Das Projekt „Learny“ basiert auf der Idee, für geistig behinderte Menschen Bildungsangebote zu entwickeln. Die halbjährigen Bildungsprogramme lehnen sich inhaltlich an denen der Volkshochschulen an. Die Angebote umfassen die Organisation und Durchführung von Kursen im musisch-kreativen und lebenspraktischen Bereich, Sport- und Gesundheitsthemen sowie Bildungsreisen. Für die Mitarbeiter der Werkstatt für behinderte Menschen bietet das Learny-Team außerdem berufsbegleitende Maßnahmen an, die den Alltag unterstützen und helfen, neue Aufgaben zu meistern.