„Wir sehen knappe finanzielle Ressourcen und eine massiv steigende Zahl an Pflegebedürftigen. Da ist es genau richtig, darüber nachzudenken, wie zielgenauer die Betroffenen mit hohen Versorgungsbedarfen unterstützt werden können. Die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern wäre aber sicherlich höher, wenn erst die großen Baustellen angegangen und die versicherungsfremden Leistungen aus der Pflegeversicherung herausgenommen werden. Allein die Kosten für die Rentenpunkte der pflegenden Angehörigen sind zuletzt von drei auf vier Milliarden Euro gestiegen. Mit den freiwerdenden Ressourcen müssen dann auch die Eigenanteile der Pflegebedürftigen gesenkt werden.“
Das hat bpa-Präsident Bernd Meurer der BILD zur Debatte um den Pflegegrad 1 gesagt.
Wichtig ist jetzt, dass die versicherungsfremden Leistungen nicht weiter die Pflegeversicherung belasten. So könnten bis zu 8 Milliarden Euro jährlich frei werden, um Leistungen für Angehörige zu erhöhen und Eigenanteile zu senken.
Der bpa hat dazu seine "Positionen zur Zukunft der Pflegeversicherung" veröffentlicht.
