Den Versorgungsmangel zeigen: bpa und wir pflegen e. V. starten bundesweite Kampagne "Bei Anruf Sorry"

Gemeinsame Kampagne zeigt konkrete Zahlen von abgelehnten Versorgungsanfragen und die schwierige Situation der pflegenden Angehörigen

Der Personalmangel in der Pflege führt längst zu einem Angebotsmangel. So gut wie alle Pflegeeinrichtungen arbeiten an der Belastungsgrenze, viele haben bereits ihre Versorgungskapazitäten reduzieren müssen, weil das Personal fehlt und Refinanzierungen unklar sind.

Die Folge: Viel zu oft müssen Pflegeeinrichtungen „Sorry“ sagen und Versorgungsanfragen ablehnen. Pflegebedürftige und ihre Familien bleiben mit der herausfordernden Situation alleine.

Wir meinen: Jedes „Sorry“ ist ein „Sorry“ zu viel. Mit unserer Kampagne #BeiAnrufSorry fordern bpa und wir pflegen e.V. die Politik auf, endlich zu handeln!

bpa-Mitgliedseinrichtungen erfassen auf www.bpa.de/beianrufsorry taggenau, wie viele Versorgungsanfragen sie ablehnen müssen. Hinter jeder Ablehnung steht eine oft tragische persönliche Geschichte: Familien finden trotz dringendem Bedarf keine Unterstützung, obwohl die Einrichtungen helfen wollen.

Die Zahlen, persönliche Statements von pflegenden Angehörigen und Einrichtungen sowie unsere Forderungen an die Politik finden Sie auf der Kampagnenseite www.beianrufsorry.de . Dort haben Sie zudem die Möglichkeit, unsere Forderungen zu teilen und damit die Kampagne zu unterstützen.


Lesen Sie hier die Medienberichte zu unserer Kampagne:
 epd - "Bei Anruf Sorry" wegen fehlender Pflegeplätze