News der bpa.Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

„Pflege, und jetzt?“

Innovativ, empathisch, praxisnah – Ein Podcast, der Pflege menschlicher macht

Wie fühlt es sich an, plötzlich Verantwortung für einen pflegebedürftigen Menschen zu übernehmen? Wie lässt sich Pflege menschlicher, zugänglicher und moderner gestalten? Orientierung, Emotionen, Überforderung – all das spielt eine Rolle, wenn Angehörige in die Pflege hineinwachsen. Genau hier setzt der Podcast „Pflege, und jetzt? – Euer Wegweiser durch den Pflege-Dschungel“ des  Pflegeteams Wentland – langjähriges Mitglied der bpa-Landesgruppe und mit Matthias Wentland zudem im Landesvorstand vertreten – an und zeigt, dass Innovation in der ambulanten Pflege nicht nur digital, sondern gleichzeitig auch empathisch sein kann.

Ein Format, das Nähe schafft

Der Podcast richtet sich an Menschen, die plötzlich mit Pflege konfrontiert sind – Angehörige, die Orientierung suchen und Antworten brauchen – unkompliziert, authentisch und kostenfrei. Die Gespräche sind ehrlich, lebensnah und geprägt von echter Erfahrung. Hier geht es nicht nur um Pflegewissen, sondern auch um das Menschsein in all seinen Facetten.

Wissen mit Herz und Humor

In jeder Folge sprechen Sarah Wentland, Gesundheits- und Krankenpflegerin und Pflegeberaterin, und Wiebke Zimmer, systemische Coachin, daher offen über die vielen Facetten des Pflegealltags. Ob es um Kommunikation, Entlastung, Selbstfürsorge oder rechtliche Fragen geht, das Duo vermittelt Wissen mit Herz und Humor – und ganz ohne Fachjargon.

„In Beratungsgesprächen bleibt oft nur ein Bruchteil der Informationen hängen“, erklärt Sarah Wentland. „Mit dem Podcast können Angehörige Themen in Ruhe nachhören und verarbeiten. Das gibt Sicherheit und stärkt das Gefühl, nicht allein zu sein.“

Von der Idee zum Herzensprojekt

Dass aus einer spontanen Idee einmal ein Herzensprojekt und ein wirkungsvolles Kommunikationsinstrument entstehen würde, hätten Sarah und Matthias Wentland anfangs kaum gedacht. „Der Podcast war ursprünglich eine Schnapsidee bei Bier und Pizza“, erinnert sich Matthias Wentland mit einem Lächeln. „Heute sehen wir, wie viel Gutes daraus entstanden ist – für Angehörige, Pflegekräfte und unser ganzes Team.“

Der Podcast ist für viele pflegende Angehörige eine wichtige Stütze geworden – ein digitaler Begleiter, der dort hilft, wo klassische Informationsquellen oft enden: im echten Leben. Darüber hinaus werden Menschen, die klassische Informationskanäle oft meiden, erreicht. Dabei wird deutlich, dass Digitalisierung in der Pflege nicht Entfremdung bedeutet, sondern neue Wege für Nähe und Aufklärung eröffnet.

Unternehmenskultur trifft Zukunftsperspektive

Auch intern hat sich das Projekt längst positiv ausgewirkt: Mitarbeitende fühlen sich stärker eingebunden, neue Bewerberinnen und Bewerber erleben das Unternehmen als innovativen Arbeitgeber mit Haltung.

Der Podcast zeigt, was das Pflegeteam Wentland ausmacht und wie moderne Unternehmenskultur und Pflegekommunikation aussehen kann – zugänglich, empathisch und praxisnah. Und er beweist, dass Innovation in der Pflege nicht nur technisch, sondern vor allem menschlich sein kann. Denn Matthias Wentland betont:

„Wir möchten Menschen nicht nur versorgen, sondern begleiten. Pflege ist Beziehung – und das darf man auch hören.“

Und wer Pflege so kreativ, digital und zukunftsorientiert denkt, darf sich darüber hinaus auch über eine Auszeichnung seines Podcast freuen!

Starke Wurzeln im Rheinland

Die Pflegeteam Wentland GmbH & Co. KG wurde 1995 gegründet und zählt heute mit rund 370 Mitarbeitenden zu den größten ambulanten Diensten in der Region Köln/Bonn/ Rhein-Sieg. Das Familienunternehmen in zweiter Generation bietet ein breites Leistungsspektrum – von ambulanter Pflege und Haushaltshilfe über außerklinische Intensivpflege bis hin zu Tagespflege und betreuten Wohngemeinschaften.

Mit dem Podcast und der dortigen Verbindung pflegerischer Expertise mit zeitgemäßen Kommunikationsformen erweitert das Unternehmen seine Mission: Pflege- und hilfsbedürftige Menschen – und deren Angehörige – nicht nur fachlich, sondern auch emotional zu begleiten. Pflegekräfte zu entlasten und das Thema Pflege an sich stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Ein Beispiel dafür, wie Innovation und Menschlichkeit in der Pflege Hand in Hand gehen können.