Auf Initiative unseres Mitgliedsbetriebes Pflegeservice Knoblauch hatten wir Ende Januar 2026 eine Premiere in der Landesgruppe Sachsen. Interessierte bpa-Mitglieder aus Dresden trafen sich zum Digitalisierungsstammtisch. Ziel war es dabei, Unternehmerinnen und Unternehmer zusammenzubringen, welche in allen Entwicklungen vom Analogen zum Digitalen eine große Chance wie Entlastung sehen und sich in den letzten Monaten bzw. Jahren schon auf den Weg gemacht haben. So konnte sich in vertraulicher Umgebung über die gemachten Erfahrungen ausgetauscht werden.
Neben diesem kollegialen Best-practice-Transfer berichtete bpa-Digitalisierungsreferentin Sandra Stange hybrid über aktuelle Entwicklungen bei der GEMATIK und aus Berlin. So konnten die Stammtischbesucher gleich einordnen, wo diese im Vergleich zu den weiteren bpa-Mitgliedsbetrieben bzw. den Bundestrends stehen.
Für den Blick über den Tellerrand in Bezug auf mögliche Unterstützungsangebote sorgte Lisa Katharina Rein vom RKW Sachsen (Das innovative Mittelstandsnetzwerk - RKW Sachsen).
Die Erkenntnisse des Abends waren:
- Die technische Umsetzbarkeit der TI hängt stark vom Anbieter des Primärsystems ab.
- Bei denen, welche KIM als Kommunikationsmedium aktiv nutzen, werden bislang jedoch nur ca. 3 % der Arztkontakte erreicht.
- Die Fördermöglichkeiten nach Paragraph 8 Abs. 8 SGB XI werden nicht durchgängig genutzt.
- Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) ist ein starker Verband auf den man sich verlassen kann und welcher zahlreiche Unterstützungsangebote bietet.
Ein ganz besonderes Dankeschön an Alexander Poneß und den Pflegeservice Knoblauch für die Initiative zum Stammtisch und die Gastfreundschaft. Dies hat wesentlich dazu beigetragen, dass unser hybrider Stammtisch so erfolgreich war.
Dies ist insofern ein Testangebot innerhalb der Landesgruppe Sachsen des Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). Die anwesenden zehn Unternehmer bzw. Führungskräfte vereinbarten sich für eine Fortsetzung im Mai 2026.
Der Spirit der dabei alle einte, ist mit positiven Erfahrungen voranzugehen und damit Kooperationspartner aus anderen Versorgungsfeldern entsprechend mitzunehmen.


