Mit dem Richtfest am Halemweg 17 bis 19 in Berlin-Charlottenburg-Nord wurde ein wichtiger Meilenstein für ein generationengerechtes Wohnquartier erreicht. Auf dem Grundstück entstehen 66 barrierefreie Seniorenwohnungen, Senioren-Wohngemeinschaften, attraktive Freiflächen sowie ein Dachgarten. Ergänzt wird das Angebot durch Nahversorgung und eine öffentliche Durchwegung des Quartiers. Für den Bauherren Stephan Hüssen und seine Frau Anett Hüssen (Geschäftsführerin von bpa-Mitglied Hauskrankenpflege Dietmar Depner GmbH) steht das Projekt für mehr als die Schaffung von Wohnraum. Sie betonen die Bedeutung von Freiheit, Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft. Menschen sollten die Möglichkeit haben, ihr Leben entsprechend ihren Fähigkeiten selbstbestimmt zu gestalten. Entscheidend sei dabei nicht das Reden über Lösungen, sondern deren Umsetzung. „Machen statt reden“ beschreibe die Haltung, die das Projekt von Beginn an geprägt habe.
Bezirksstadtrat Christoph Brzezinski würdigte die zügige Umsetzung des Vorhabens. Schnelles Bauen sei im Interesse aller Beteiligten und gerade in Berlin längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Das Projekt sei ein vorbildliches Beispiel dafür, wie auf bereits versiegelten, bislang kaum nutzbaren Flächen neue Angebote geschaffen werden können. Durch die Verbindung von altersgerechtem Wohnen, Nahversorgung und Aufenthaltsqualität erfahre der Kiez eine spürbare Aufwertung.
Auch die Projektbeteiligten von Kondor Wessels hoben die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Bauherren hervor. Ein Vertreter des Unternehmens bemerkte, dass die Verbindung zum Bauherrn bereits seit rund 20 Jahren bestehe – die meiste Zeit davon allerdings geprägt von Planungs- und Genehmigungsprozessen. Umso größer sei die Freude, dass das Vorhaben nun sichtbar Gestalt annehme.
Das Wohnquartier am Halemweg zeige beispielhaft, welchen Beitrag private Investoren zur Bewältigung des demografischen Wandels leisten können. Es schaffe Wohnraum für ältere Menschen, stärke die lokale Infrastruktur und beweise, dass Nachverdichtung auf bestehenden Flächen gelingen könne. Gleichzeitig mache das Projekt deutlich, dass die Schaffung dringend benötigter Wohn- und Versorgungsangebote schnellere und verlässlichere Genehmigungsverfahren erfordere.
