News der bpa.Landesgruppe Berlin

📢 Pflegepolitik 2026–2031: Verantwortung für Berlin übernehmen

Volles Haus, engagierte Diskussionen und eine klare Botschaft aus der Praxis: Die Pflege braucht in Berlin bessere Rahmenbedingungen.

Gemeinsam mit unseren Podiumsgästen
🔹 Dr. Claudia Wein (CDU)
🔹 Lars Düsterhöft (SPD)
🔹 Silke Gebel (Bündnis 90/Die Grünen)
🔹 Prof. Dr. med. Andreas Umgelter (Die Linke)
🔹 Batuhan Temiz (FDP)

diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Pflegeeinrichtungen über die Zukunft der Langzeitpflege in der Hauptstadt. Die AfD war eingeladen, ist jedoch trotz vorheriger Zusage nicht erschienen.

 

Bereits die Einstiegsfrage sorgte für spannende Einblicke: „Welche drei Projekte würden Sie angehen, wenn Sie Senatorin oder Senator für Pflege in Berlin wären?“ Die Antworten zeigten unterschiedliche politische Schwerpunkte, machten aber auch deutlich, dass die Herausforderungen in der Pflege längst bekannt sind.

In der Diskussion mit dem Publikum wurde schnell klar, wo die Pflegeeinrichtungen den größten Handlungsbedarf sehen: weniger Bürokratie, eine verlässliche und lösungsorientierte Verwaltung, eine Begrenzung von Leasing sowie die Abschaffung der stationären Fachkraftquote, welche neben der Novellierung des WTG und dessen Verordnungen überfällig ist.

Ein zentrales Signal aus der Praxis zog sich durch den gesamten Abend: Die Pflege braucht nicht nur neue Vorschriften. Sie braucht politische Entscheidungen, die den Alltag in der Praxis erleichtern! 

Wer Verantwortung für die Pflege in Berlin übernehmen will, muss die wirtschaftliche Stabilität der Einrichtungen sichern, Verwaltungsverfahren beschleunigen und den Fokus stärker auf die tatsächlichen Versorgungsprobleme richten. 

Herzlichen Dank an unsere Gastgeberin Frau Kirchmeier von der Alloheim Senioren-ResidenzSchwyzer Straße. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die offene Diskussion und den konstruktiven Austausch.

 

Der Dialog zwischen Politik und Praxis bleibt unverzichtbar, wenn Berlin auch künftig eine verlässliche pflegerische Versorgung sicherstellen will. Wir bleiben weiter im Austausch!