Großes Interesse und wertvolle Impulse prägten die Mitgliederversammlung der bpa-Landesgruppe Brandenburg am 21. Mai 2026 in Potsdam. Der starke Zuspruch zeigte deutlich: Das Thema Digitalisierung gewinnt in der Pflegepraxis zunehmend an Bedeutung.
Durch das Programm führte die bpa-Landesvorsitzende Simone Leske. Am Vormittag gab Pascal Tschörtner, bpa-Geschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter stationäre Versorgung, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene sowie zentrale Themen, die den Verband derzeit beschäftigen.
Ein besonderer Höhepunkt war der Beitrag von Dr. Jeannette Winkelhage vom Kompetenzzentrum Digitalisierung und Pflege beim GKV-Spitzenverband. Sie stellte u. a. aktuelle Ergebnisse zur sprachgestützten Pflegedokumentation vor und präsentierte praxisnahe Erfolgsfaktoren, Checklisten und Arbeitshilfen für eine gelungene Umsetzung. Ergänzend dazu nahm Sandra Stange, bpa-Referentin Digitalisierung, die Teilnehmenden mit auf eine gedankliche Reise in die Zukunft der Pflege – mit der Erkenntnis: Viele digitale Lösungen sind bereits heute Realität.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem langjährige Mitglieder für ihre Treue gewürdigt. Ein weiterer besonderer Moment war die Auszeichnung der drei Gewinner des Ideenwettbewerbs „49 gewinnt!“ mit dem Brandenburgischen Sonderpreis. Prämiert wurden innovative Ansätze zur Mitarbeitendenförderung, Gesundheitsstärkung und Teamarbeit – von strukturiertem Personalmanagement über bewegungsfördernde Projekte bis hin zu ganzheitlichen Ernährungskonzepten.
Der frühe Nachmittag stand ganz im Zeichen der Praxis: Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ berichteten Mitglieder offen über ihre Erfahrungen mit digitalen Anwendungen. Dabei ging es unter anderem um Sprachdokumentation, Kommunikations-Apps für Angehörige, digitale Ausbildungsformate, Buchungssysteme sowie vollelektronische Abrechnung. Neben konkreten Entlastungspotenzialen wurden auch Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert.
Die Veranstaltung bot damit nicht nur fundierten fachlichen Input, sondern auch wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung – und stärkte den Austausch innerhalb der Brandenburger Mitglieder nachhaltig.


