In Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtiger denn je, junge Menschen frühzeitig für soziale Berufe zu begeistern. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet dafür eine wertvolle Möglichkeit – nicht nur zur beruflichen Orientierung, sondern auch zur persönlichen Entwicklung. Ein schönes Beispiel dafür liefert der Pflegedienst Wilma, bpa-Mitglied in Neubrandenburg (Kreis Mecklenburger Seenplatte).
Dort hat Isabell Streuck ihr FSJ erfolgreich abgeschlossen – und wurde für ihr Engagement gleich doppelt geehrt: Neben der offiziellen Urkunde erhielt sie die Ehrenamtskarte Mecklenburg-Vorpommern, mit der das Land freiwilliges Engagement würdigt und mit zahlreichen Vergünstigungen belohnt.
„Isabells Weg zeigt, wie wertvoll ein FSJ ist“, sagt Wilma-Geschäftsführerin Lisa Cziborra. „Junge Menschen können ausprobieren, Verantwortung übernehmen und herausfinden, ob die Arbeit in der Pflege zu ihnen passt. Gleichzeitig erleben wir als Arbeitgeber, wie viel frischen Wind, Motivation und Herzblut FSJlerinnen und FSJler mitbringen.“
Isabell überzeugte mit ihrer offenen Art, ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem Engagement. Für den Pflegedienst ist das ein großer Gewinn und ein Beweis dafür, dass das FSJ mehr ist als nur ein Überbrückungsjahr. „Für uns ist klar: Das FSJ ist eine echte Chance. Für junge Menschen, die sich orientieren wollen. Für Einrichtungen wie uns, die Nachwuchs fördern und gewinnen. Und am Ende für alle, die Pflege wieder menschlich erleben wollen“, sagte Lisa Cziborra.
Die Kombination aus praktischer Erfahrung, persönlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Anerkennung – etwa durch die Ehrenamtskarte M-V – macht das FSJ zu einem attraktiven Einstieg in die Pflege. Einrichtungen, die jungen Menschen diese Möglichkeit bieten, investieren nicht nur in die Zukunft der Pflege, sondern auch in eine Kultur der Wertschätzung und des Miteinanders.
