News der bpa.Landesgruppe Sachsen

Mitgliedseinrichtungen des bpa sind „Innovationträger 2025“ des VDP

Zukunftsweisende Konzepte, die die Bildungslandschaft bereichern

Preisverleihung in Berlin: VDP-Präsidentin Dagmar Mager (links) mit dem Team der BIP Chemnitz gGmbH und Geschäftsführerin der Katharinenhof-Gruppe Annett Pohler (3. von rechts)
Preisverleihung in Berlin: VDP-Präsidentin Dagmar Mager (links) mit dem Team der BIP Chemnitz gGmbH und Geschäftsführerin der Katharinenhof-Gruppe Annett Pohler (3. von rechts)

Die bpa-Mitgliedseinrichtung BIP Chemnitz gGmbH – Berufsfachschule für Pflegeberufe  hat am 12. November 2025 gemeinsam mit der Katharinenhof-Gruppe  die Auszeichnung als „Innovationträger 2025“ beim Bundeskongress des Verbandes Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) in Berlin entgegen genommen.

Mit der Auszeichnung „Innovationsträger 2025“ würdigt der VDP-Bildungsträger, die durch zukunftsweisende Konzepte die Bildungslandschaft bereichern und gesellschaftliche Herausforderungen praxisnah aufgreifen. VDP- Präsidentin Dagmar Mager betonte: 

„Die Projekte belegen eindrucksvoll, dass freie Bildungsträger mit Kreativität und Entschlossenheit wichtige Impulse für die Gesellschaft setzen.“

Die ausgezeichneten Träger schaffen in diesem Jahr insbesondere Perspektiven für Fachkräfte, stärken die Ausbildung in Gesundheitsberufen, und tragen damit zu einer besseren Versorgung in unserer Gesellschaft bei. Die BIP Chemnitz gGmbH hat mit einem neuartigen Vorbereitungskurs zur Schulfremdenprüfung in der Pflegehilfe seit dem Schuljahr 2022/2023 bereits über 120 Personen in Sachsen auf dem Weg zum staatlichen Abschluss in der Pflegehilfe begleitet.

Die Katharinenhof-Gruppe unterstützte das Pilotprojekt mit einer eigenen Klasse aus Pflegekräften der Katharinenhöfe in Sachsen und freute sich, dass es damit eine weitere praxisnahe Möglichkeit gibt, den Berufsabschluss für Beschäftigte in der Pflege zu erlangen.

Vorbereitungskurs Schulfremdenprüfung sorgt für Zuwachs bei ausgebildeten Pflegehelferinnen und Pflegehelfern

Seit Sommer 2023 gilt es in vollstationären Pflegeeinrichtungen deutschlandweit eine neue Personalbemessung umzusetzen. In einem Qualifikationsmix soll es zukünftig mehr ausgebildete Pflegehelfer/-assistenten (mit einer Ausbildungsdauer von mindestens einem Jahr) geben. Da die Ausbildung landesrechtlich geregelt ist, gibt es in jedem Bundesland andere Regelungen zur Berufsausbildung in der Pflegehilfe. In Sachsen beträgt die reguläre Pflegehelferausbildung zwei Jahre mit dem Abschluss zum/zur staatlich geprüften Krankenpflegehelfer/in.

„Innovationträger 2025“: Preisübergabe an Michelle Gierschik (links, BIP Chemnitz gGmbH) und Annett Pohler (rechts, Katharinenhof-Gruppe)

Für bereits beschäftigte Pflegehelfer ist der Wechsel in eine Ausbildung aus finanziellen und organisatorischen Gründen oft keine Option. Somit hat das bpa-Mitgliedsunternehmen BIP Chemnitz gGmbH erstmalig in Sachsen einen Vorbereitungskurs für die Schulfremdenprüfung in der Pflegehilfe entwickelt. Seit drei Jahren nehmen daran Pflegekräfte aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen und auch aus Krankenhäusern aus ganz Sachsen teil, um den Berufsabschluss als Krankenpflegehelfer zu erlangen.

Im Kurs, welcher AZAV-zertifiziert und über das Qualifizierungschancengesetz förderfähig ist, erlernen die Teilnehmenden die wichtigsten Inhalte und Kompetenzen des Berufsbildes. In einem echten Prüfungsmarathon legen sie sieben berufsbezogene Prüfungen in allen Lernfeldern der regulären Ausbildung ab. Wer noch nicht über die mittlere Reife verfügt, muss zusätzlich mündliche Prüfungen in Deutsch, Englisch und Gemeinschaftskunde ablegen und kann bei entsprechenden Noten auch diesen Schulabschluss erwerben. Der bpa gratuliert den Preisträgern herzlich und freut sich über dieses Angebot für seine Mitgliedsbetriebe.